Biologie – Grundverständnis der Resilienz

Der menschliche Körper ist eines der komplexesten Dinge, die der Menschheit bekannt ist. Umso bedeutender ist es, ihn genau zu kennen und sich selbst zu verstehen, um so von sich zu lernen und an Herausforderungen zu wachsen. Die Kenntnis über die eigene Biologie, die Stressreaktionen und wie wir uns Regenerieren können sind daher Grundlegende Voraussetzungen für den Aufbau und die Stärkung der eigenen Resilienz.

Die biologische Sicht auf Stress

Stress ist evolutionsbiologisch ein Kurzzeit-Notfallsystem. Das bedeutet, unser Körper ist darauf ausgelegt, dass Stresshormone nur für eine kurze Zeit ausgeschüttet werden und die bereitgestellte Energie genutzt wird. Der Körper fährt unter Stress kräftezehrende Maßnahmen (wie die Verdauung) zurück, und leitet die Energie in Arme, Beine und das Herz. Damals war das sehr sinnvoll, denn der Mensch musste auf Knopfdruck bereit für die Flucht oder den Kampf sein.

Heute sind die biologischen Stressreaktionen noch die Gleichen, nur wirkt der Stress meist langanhaltend und die überschüssige Energie wird meist nicht abgebaut. Der Körper ist nicht dafür geeignet lange unter Stress zu stehen und so kommt es zu Schädigungen. Diese können von Kreislaufbeschwerden, innerer Unruhe und Magen-Darm-Problemen bis hin zu Burn-out und Depressionen führen.

Resilienz für Körper und Seele

Ein wichtiges Prinzip der Resilienz der Prozess der Anspannung, Entspannung und der Regeneration. Resilienz ist unsere innere Widerstandskraft, die uns souveräner in Krisensituationen macht. Bei dieser Kraft handelt es sich nicht um etwas Brachiales, sondern um die Fähigkeit, sich zu entspannen und anschließend selbst zu heilen (also die Kräfte zu regenerieren).

Bei Stress steht unser Körper unter Spannung. Für Resilienz ist es wichtig, diese Anspannung zu lockern. Eine der schnellsten und einfachsten Übungen zum Entspannen ist das Klopfen. Für die Regeneration des Körpers sind Pausen das einfachste Wirkungsmittel. Wir sind nämlich schon mit dem groben Werkzeug ausgerüstet, um uns zu regenerieren. Zum Beispiel ist ein BuisnessNap eine wirkungsvolle Methode, Kraft für die Arbeit neu „aufzutanken“.

Resilienz bedeutet auch die Fähigkeit, sich in einen anderen Zustand versetzen zu können. Mutter Natur hat dem Körper hierfür etwas sehr praktisches zur Seite gestellt: Unsere Haltung. Die Körperhaltung hat immensen Einfluss auf unsere Stimmung. Die sogenannte Power Position zeigt, dass wir mit stolzer Brust und erhobenen Armen nicht vollends niedergeschlagen sein können.

Jeder Mensch hat die Möglichkeit gut mit Stress umzugehen. Resilienz, und bestimmte Techniken sie zu stärken, helfen dabei, dass Sie optimal mit Ihrem Körper umgehen, auf ihn reagieren können und so auf Herausforderungen gelassen reagieren.

Tagged:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.