Der Körper als Rückmeldehelfer und ein Weg, etwas zu verändern…

Etwas, das mich immer wieder fasziniert ist die Art und Weise, wie unser Körper weiß, was für uns gut oder nicht so gut ist – ich spreche vom so genannten Bauchgefühl. Dieses ist streng genommen ein Brust-Bauch-Gefühl, da die Antwort unseres Körpers auf die Bilder oder Filme im Kopf immer ihren Ursprung im Brust- oder Bauchbereich haben. So lassen sich auch die Redensarten erklären wie: es schlägt mir auf den Magen, es strahlt aus meinem Herz heraus oder es liegt mir auf der Brust.

Eine Möglichkeit, eine bessere Achtsamkeit sich und seinem Körper entgegenzubringen, ist, auf diese Rückmeldung des Körpers zu achten. Wenn Sie also der Meinung sind, dass es Ihnen gerade gut oder schlecht geht, dann fragen Sie sich doch mal: Wo ist das Gefühl dazu im Körper? Wo hat das Gefühl seinen Ursprung? Normalerweise nur im Bereich Brust oder Bauch – tiefes Gefühl der Freude wird nicht im kleinen Finger seinen Ursprung haben. Sagen Sie vielleicht ein paar Mal Freude… erinnern Sie sich an eine freudige Situation und prüfen Sie mal, wie Sie atmen, wenn Freude in Ihrem Körper fühlbar ist?

Eine weitere für mich wichtige Erkenntnis lautet, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Zustand, in dem wir sind und wie wir atmen und wie unsere Haltung ist. Was Sie sich jetzt fragen könnten ist: Wie atmen Sie, wenn es Ihnen gut geht? Ist das eher eine flache Brustatmung oder eine tiefe Bauchatmung? Und wo sind ihre Schultern? Sind Sie eher angespannt oder entspannt?
Wenn Sie sich dieses Körperwissen ein wenig bewusster werden lassen, dann werden Sie auch schneller bemerken, wenn Ihr Körper Ihnen einen Feedback zum Stress-Level gibt.

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