Resilienz: Anerkennung und Lob für die eigene Arbeit bekommen

Eine meiner ersten Fragen in Kommunikationsseminaren für Führungskräfte lautet: „Loben Sie genug?“ Die Antwort ist meistens „Nein, wir werden ja auch nicht gelobt!“ dicht gefolgt von „Nicht geschimpft ist genug gelobt“, einer weit verbreiteten Meinung, die leider immer noch in Unternehmen vorherrscht. Dabei ist Lob eine der einfachsten Arten und Weisen, einem Mitarbeiter etwas Gutes zu tun. Ein wohl platziertes Lob trägt durch Tage und Wochen – die Arbeit wird noch besser und Mitarbeiter werden sogar nachweislich gesünder, wenn Sie regelmäßig gelobt werden.

Wie aber richtig loben? Eine Idee dazu könnte sein, dass Sie sich immer Feedback holen können – was dann als Lob wirkt, bzw., Sie es als solches verwenden können. Mit nur einer gezielten Frage (z. B. „Woran merken sie (Vorgesetzter, Kollege, …), dass meine Arbeit gut war?“) können Sie aktiv eine Feedback-Kultur gestalten. Die Anerkennung und das Lob kommen dann in der Regel von ganz alleine – vielleicht oder auch gerade in Form eines einfachen „Danke“. Zum Thema Lob-Kultur biete ich Ihnen im dritten Teil dieses Buches noch einige weitere Ideen an. Viel Vergnügen beim Loben – es tut Ihnen genau so gut wie den Gelobten.

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